Die EU – ein Staatenbund von 28 europäischen Ländern, der sich die Werte der Freiheit, der Demokratie und der Gleichheit auf die Fahnen schreibt. Das Brexit-Votum im Vereinigten Königreich im Jahre 2016 hat die Gemeinschaft jedoch nachhaltig erschüttert; die Bewohner der Insel stimmten mit etwa 52% der Stimmen knapp für einen Austritt aus dem Bund. Wie ist also es um die Zukunft der Union bestellt?

Um über diese Fragen zu sprechen und kritisch zu diskutieren laden die Professoren Paolo Debertol und Vasyl Demchuk alle Interessierten am Montag, den 26. März 2018 in den Konferenzraum im 5. Stock der Technologischen Fachoberschule Bozen „Max Valier“ ein. Die Podiumsdiskussion dauert von 08:45 Uhr bis 10:25 Uhr; während in der ersten Stunde verschiedene Referenten einige Vorträge zum Thema halten werden, ist für die darauffolgenden 50 Minuten eine Diskussion zwischen den Referenten und dem Publikum vorgesehen, weshalb Fragen vonseiten der Zusehenden erwünscht sind.

Wie kann man also der Zukunft wieder Hoffnung verleihen, so dass - angefangen bei den jungen Generationen - das Vertrauen wiedergewonnen wird, das große Ideal eines vereinten und friedvollen, kreativen und unternehmungsfreudigen Europas zu verfolgen, das die Rechte achtet und sich der eigenen Pflichten bewusst ist?

"Wir können Europa fragen: Wo ist deine Kraft? Wo ist jenes geistige Streben, das deine Geschichte belebt hat und durch das sie Bedeutung erlangte? Wo ist dein Geist wissbegieriger Unternehmungslust? Wo ist dein Durst nach Wahrheit, den du der Welt bisher mit Leidenschaft vermittelt hast? Europa muss darüber nachdenken, ob sein gewaltiges Erbe auf menschlichem, künstlerischem, technischem, sozialem, politischem, wirtschaftlichem und religiösem Gebiet ein bloßes museales Vermächtnis der Vergangenheit ist, oder ob es noch imstande ist, die Kultur zu inspirieren und seine Schätze der gesamten Menschheit zu erschließen. Bei der Beantwortung dieser Frage spielt der Europarat mit seinen Institutionen eine primäre Rolle".

Papst Franziskus beim Europarlament,
am 25 November 2014,
Straßburg,FR.